ARTIKEL/TESTS / Western Digital WD Blue SN5000 4 TB im Test

Vorwort

Speicherriese Western Digital bietet mit der WD Blue SN5000 eine preisgünstige NVMe-SSD auf Basis von PCIe Gen4 an. Während die SSD-Familie in Kapazitäten bis 2 TB auf 3D-TLC-NAND-Speicher basiert, setzt der Hersteller bei der großen 4-TB-Version auf QLC-Speicher. Beim verwendeten Flash handelt es sich um BiSC6 von KIOXIA, der mit 162 Lagen eine hohe Packungsdichte bietet und damit kompakte Designs ermöglicht.

Die WD Blue SN5000 mit 4 TB bietet offiziell Lesegeschwindigkeiten von bis zu 5.500 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 5.000 MB/s. Diese Durchsatzraten werden durch die nCache-4.0-Technologie von Western Digital, die in den Western Digital Polaris 3 Controller integriert ist, überhaupt erst denkbar, sind aber nicht in allen Lebenslagen zu halten. Für Umsteiger bietet das Unternehmen eine kostenlose Version der Datenmigrationssoftware Acronis True Image for Western Digital an, um mühelos Dateien zu übertragen. Außerdem behalten Anwender mit dem Western Digital Dashboard die Leistung und die Speicherbelegung ihrer SSD immer im Blick.

Wie sich das Drive gegen andere M.2-Laufwerke behaupten kann, klären wir in unserem gewohnt ausführlichen Test. Wie immer wünschen wir viel Spaß beim Lesen!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Western Digital für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

Hinweis

Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
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