Wie die Kollegen von ComputerBase erfahren konnten, wird Nvidias nForce Chipsatz für Intel Prozessoren nicht wie anfänglich angenommen nForce 5 heißen, sondern den Namen nForce 4 Intel Edition bekommen. Eine entsprechende Produktvorstellung steht eventuell schon auf dem Plan des Intel Developer Forum - März diesen Jahres. Auch in Sachen Technik konnten die fleißigen Kollegen zahlreiche Details zusammentragen.
Demnach wird der nForce 4 Intel Edition, im Gegensatz zum nForce 4 für AMD-Prozessoren, im traditionellen North- und Southbridge Design kommen. Dies wird letztlich auch durch den Memory-Controller nötig, welcher bei Intel bekanntlich nicht direkt in die CPU integriert ist. Dieser Controller soll unter anderem DDR2-667 und einen Front Side Bus von bis zu 1.066 MHz unterstützen. Ein der CPU vorgeschaltener "Pre-Processor", über welchen bisher nichts bekannt ist, soll für zusätzliche Geschwindigkeit bei Speicherzugriffen sorgen. Ansonsten soll der Intel-nForce-Chipsatz bis zu 300 MHz Takt - ergo 1.200 MHz Front Side Bus - problemlos umsetzen können.
Auch die neue Southbridge wird in Sachen Ausstattung einiges zu bieten haben und unter anderem vier Serial-ATA II Anschlüsse, vier PATA-Ports, Gigabit Ethernet, 10 USB 2.0 Ports, 8-Kanal Audio und RAID (0, 1, 0+1, JBOD und RAID 5) unterstützen. Auch Nvidias Firewall soll mit dabei sein und gemeinsam mit Intels XD-Bit Feature für mehr Sicherheit sorgen. Die SLI-Variante des Chipsatz soll wie bei der AMD-Ausführung aus zwei x8-Slots bestehen - dem gesamten System stehen 20 Lanes zur Verfügung. Wir dürfen also auf Nvidias nForce-Neuauflage für Sockel 775 Plattformen gespannt sein!
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