Eine aktuelle YouGov-Studie mit mehr als 16.000 Teilnehmern in 14 europäischen Ländern zeigt ein deutliches Vertrauensgefälle zwischen europäischen und außereuropäischen Routerherstellern. Während europäischen Anbietern vergleichsweise großes Vertrauen entgegengebracht wird, stehen Hersteller aus Russland, China und den USA bei vielen Verbrauchern deutlich stärker in der Kritik. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung, dass zahlreiche Nutzer die Herkunft ihrer Router überhaupt nicht kennen.
Das stärkste Misstrauen äußerten die Befragten gegenüber russischen Herstellern (67 Prozent), gefolgt von chinesischen Anbietern (52 Prozent). Auch US-amerikanischen Routerherstellern begegnen 38 Prozent der Teilnehmer mit Skepsis. Europäische Hersteller schneiden deutlich besser ab: Lediglich 11 Prozent der Befragten gaben an, diesen zu misstrauen. In Deutschland fällt das Bild ähnlich aus. Hier äußerten 68 Prozent Misstrauen gegenüber russischen Herstellern, 58 Prozent gegenüber chinesischen Anbietern und 45 Prozent gegenüber US-Unternehmen. Europäischen Herstellern misstrauen dagegen nur 11 Prozent der deutschen Teilnehmer.
Die Studie zeigt zudem, dass viele Verbraucher die Herkunft ihrer Netzwerkgeräte nicht korrekt einschätzen können. So wussten lediglich 14 Prozent der Befragten, dass TP-Link ein chinesisches Unternehmen ist, während 51 Prozent keine eindeutige Zuordnung treffen konnten. Auch bei Netgear herrschte große Unsicherheit. Deutlich besser bekannt waren die Herkunftsländer von Huawei (77 Prozent korrekt China) und Starlink (55 Prozent korrekt USA).
FRITZ! wurde in Deutschland von 76 Prozent der Befragten korrekt als europäische Marke eingeordnet. Allerdings hielten acht Prozent das Unternehmen für einen nicht-europäischen Anbieter, während 16 Prozent keine Zuordnung vornehmen konnten. In den übrigen untersuchten europäischen Ländern lag die korrekte Zuordnung von FRITZ! als europäischer Hersteller bei lediglich 34 Prozent.
Für viele Verbraucher spielt die Herkunft von Netzwerkgeräten inzwischen eine wichtige Rolle. Insgesamt 55 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen ein in Europa entwickeltes und produziertes Netzwerkgerät wichtig oder sogar sehr wichtig ist. Die Ergebnisse fielen dabei über die untersuchten Länder hinweg vergleichsweise einheitlich aus.
Die Daten dieser Befragung basieren auf einer repräsentativen Onlineumfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov in vierzehn europäischen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Niederlande, Belgien, Vereinigtes Königreich, Spanien, Frankreich, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Polen). Im April 2026 wurden insgesamt 16.474 Personen befragt. Die Erhebung wurde je Land nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung ab 18 Jahren des jeweiligen Landes.
Der Markt für Mähroboter hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Während früher Begrenzungskabel zur Grundausstattung gehörten, setzen moderne...
Die Frage ist längst keine theoretische mehr: Wer in der Produktion auf vernetzte Maschinen, Echtzeitdaten und automatisierte Prozesse setzt, muss...
Persönliche Informationen sind längst zu einer digitalen Währung geworden. Jede Online-Aktivität hinterlässt Spuren, die Kriminelle anlocken. Phishing, Ransomware und Zero-Day-Exploits...
Samsung erweitert sein SSD-Portfolio um die neue SSD 990. Die NVMe-SSD mit PCIe-4.0-Schnittstelle richtet sich an Gamer, Content Creator und...
Strukturierte Verkabelung am PC-Arbeitsplatz lohnt sich wieder, weil aktuelle Mainboards, NAS-Systeme und Switches längst über Gigabit hinausgehen – und WLAN...
Der IronKey Locker+ 50 G2 von Kingston ist ein USB-Flashspeicher mit 256 Bit starker AES-HW-Verschlüsselung im XTS-Modus. Wir haben das 64-GB-Modell im Praxistest genauer begutachtet.
LiDAR-Navigation, KI-gestützte Hinderniserkennung und Allradantrieb: Der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD verspricht modernste Mährobotik. Im Praxistest zeigen wir, wie sich das System im Alltag schlägt.