Ende April präsentierte Speicherspezialist Plextor seine neuen M7V-SSD-Laufwerke, die als Nachfolger der M6V-Familie ins Rennen gehen und wahlweise mit bis zu 512 GB Speicherkapazität angeboten werden. Die M7V-Serie ist die erste Baureihe, bei der Plextor TLC-NAND-Flash verbaut. Den passenden Speicher liefert Partner Toshiba, dessen 15-nm-TLC-NAND-Flash ein attraktives Preis/Leistungs-Verhältnis im umkämpften Einsteiger-Bereich ermöglichen soll. Kombiniert wird der Toshiba-Flash mit einem Marvell-Controller und verschiedenen Plextor-Technologien. Um die geringere Schreibgeschwindigkeit von TLC-Speicher kompensieren zu können, setzt Plextor eine Art Pseudo-SLC-Speicher (PlexNitro) ein, den wir bereits von anderen Herstellern kennen.
Die M7V-Reihe ist außerdem die erste Einsteiger-SSD des Unternehmens, die drei weitere, exklusive Plextor-Technologien unterstützt: PlexTurbo kann die Anzahl an Schreibzugriffen wirkungsvoll reduzieren, um die Lebensdauer des SSD zu verlängern. PlexCompressor komprimiert automatisch Dateien, die für mehr als 30 Tage nicht verwendet wurden, um den verfügbaren Speicherplatz auf dem Laufwerk zu erhöhen. Ein von PlexVault bereitgestellter sicherer Speicherbereich ermöglicht es, private/sensible Daten auf einem gemeinsam verwendeten Computer zu verbergen. Wie sich die M7V, die zudem auch als M.2-Modul mit identischen Kapazitäten angeboten wird, in der Praxis gegen namhafte Konkurrenz behaupten kann, klären wir anhand eines ausführlichen Tests der Plextor M7V mit 256 GB. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Plextor für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.
Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
TLC-NAND: Plextor M7V 256 GB im Test
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